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Genuine

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Genuine ist?


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boernix 
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Betreff: Genuine  -  Gepostet: 17.08.2008 - 16:34 Uhr  -  
2002 dann eine "neues" Jane - Album. Ich las zufällig eine Kritik, in welcher stand, dass sogar Klaus Hess mitmachte. Na das war doch mal eine Sensation und verleitete mich sofort zum Kauf. Beim Tracklisting kamen mir einige Titel irgendwie bekannt vor und die letzten beiden waren Live - Versionen alter Stücke, naja, sowas bürgert sich ja ein. Als ich dann ins Booklet guckte, kam dann das A-Ha - Erlebniss: Klaus Hess steuerte ein Mother Jane - Stück bei, 3 Stücke waren alte unveröffentlichte, die beiden Live - Tracks halt und selbst bei den neuen: Bet to see war doch auf dem Vorgänger. Jane Anthology, Jane Rarities? Naja, gehört habe ich die CD natürlich doch noch.

Das Intro ist halt ein Intro, ein kurzes, ein wenig am Keyboard rumgespielt. Hätte man auch nicht extra aufführen müssen, geht in den nächsten Song über und hätte man auch dazu zählen können.

Back again klingt bis auf den guten instrumentalen Mittelteil recht schlagerhaft, zwar nicht von der übelsten Sorter, aber doch poppig bis zum geht nicht mehr. Peter´s angenehme Stimme und der Instrumentalpart machen den Song aber noch recht ok.

Love me or leave me beginnt wieder Boleroartig und ist Imagination mit Imagine eingebaut gekoppelt mit Here I am vom Vorgängeralbum und hieß später mal Strong again, man kann es auch die Unendliche Nadolny Single oder den Megamix nennen. Der Song ist natürlich gut, aber wie oft sollen die selben Themen noch verwurstelt werden? Ok, jetzt wo ich das schreibe, kenne ich natürlich Strong again, was ich damals noch nicht kannte. Irgendwie meine ich, noch einen Song der hier mit eingebaut wurde, vergessen zu haben, aber langsam verliere ich den Überblick.

Do you remember beginnt mit virtuosen Pianotupfern, schön. Dann setzt der sehnsüchtige Gesang von Peter ein. Melancholischer Song, poppig aber schön. Interessant ist der Vergleich mit einer späteren Version, die es so ja nicht mehr gibt. Eine Mischung aus beiden Versionen wäre wahrscheinlich die beste. Aber das gab es damals ja noch nicht und heute nicht mehr, also kurz gesagt, guter Song.

Be to see hatten wir ja erst bei Resurrection, etwas anders gemischt, also hier die bessere Version. Vor allem an der Gitarre wurde hier was geändert. War ja damals schon der beste Song auf der Resurrection und hiermit wird das Vorgängeralbum fast schon überflüssig gemacht, außer natürlich für Sammler.

Feelings beginnt mit Wasserrauschen und eine Variation einer meine ich klassischen Melodie, komme aber nicht drauf. Charly bringt hier vielleicht eine seiner besten und vor allem zerbrechlichsten oder von mir aus gefühlvollsten Gesangsleistungen. Auch dieser Song wurde später noch einmal von Werner N. neu bearbeitet, ohne Gesang, aber mit Stakkato Drums (hätte man hier vielleicht auch noch einbauen können :D ), aber das ändert nichts daran, dass dieser Song zu den besten drei Songs von Jane seit 1980 gehört. Man Stelle sich vor, Jane hätten nach Sign No. 9 nur ein Album bis 2002 gemacht und da wären nur Songs vom Kaliber Silence, Be to see und Feelings drauf. Es wäre ein Top Jane - Album geworden und alle hätten gejubelt.

Dangerous games ist nun der Mother Jane - Beitrag und ich muss sagen, mir gefällt der Song. Der Refrain erinner mich zwar an einen Song von ich glaube OMD aus den frühen 80gern aber toll gesungen, die Gitarre etwas härter als man sie von Klaus Hess fürher kannte, aber unverkennbar. Auch hier ewartete man noch mehr, aber es folgte bis jetzt noch nichts, schade. Wenn ich das jetzt wieder höre, muss ich doch mal die Comes alive rauskramen, der Sound darauf wird aber wahrscheinlich auch nicht besser.

Everyone ist dann das erste alte unveröffentlichte Stück, hätte auch auf die Germania gepasst. Glampartymucke, wäre in den 70gern in der Sendung Disco auch nicht aufgefallen. Simpel und sagen wir mal geht so, nervt nicht ab, nur nicht gerade ein Knaller.

Closer to the night ist da schon besser. Orgel und Pianoklänge leiten den Song ein, der Gesang klingt ein wenig folkig. Dann setzen kräftige Drums von Peter und und rockige Gitarrenriffs ein. Doch, der Song gefällt mir, schlummerte zu Unrecht in den Archiven.

I got fun, was für ein Titel, aber zur Musik. Boogierock der einfallslosen Sorte, hätte auch auf der Germania nicht zur Besserung beigetragen. Keine Offenbarung, aber naja, gibt auch schlimmeres.

Die Beiden Live Titel, ein (viel zu) kurze Version von Fire, water earth and air sowie Another way habe ich vorher und nachher schon einige male besser gehört, die Klangqualität läßt zu wünschen übrig und bringen musikalisch auch nichts neues. Ganz nettes Beiwerk halt.
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 27.02.2010 - 00:23 Uhr von boernix.
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Holli 
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Betreff: Re: Genuine  -  Gepostet: 17.08.2008 - 17:36 Uhr  -  
Tja, da hat der boernix den Nagel auf den Kopf getroffen, wobei ich "Back again" eigentlich recht gelungen finde. Das der Werner sich ständig wiederholt, ist mir bei "Resurrection" schon aufgefallen. Irgendwie könnte man meinen, es wären keine Ideen mehr da.
Die Nummer "Dangerous games" ist von der Grundidee echt Klasse, die sich leider dann tot läuft.
Insgesamt hat das Album kaum Höhepunkte.
Die beiden Live Mitschnitte sind ein Bonbon für Jäger und Sammler, die einfach alles von jane haben müssen.
Peter Panka
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Clubfred 
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Betreff: Re: Genuine  -  Gepostet: 18.08.2008 - 07:13 Uhr  -  
Ich hab mal ausreichend angeklickt.
Ich finde "Back again" gut, ebenso Feelings. Ansonsten so lala. Ausreichend halt :roll:
Take myself higher, higher and higher, cross through the sky, like a rocket plane ...
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leo 
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Betreff: Re: Genuine  -  Gepostet: 18.08.2008 - 10:50 Uhr  -  
"Genuine" war sowas wie die Auferstehung Jane´s für mich. Eigentlich hatte ich nach den letzen Scheiben seit der "Germania" keine Erwartungen mehr an die Band. Aber sie wollten es noch einmal wissen, und so wurden alle Register gezogen. Angefangen bei "Dirk Papes" Gemälde, dessen Schaffen eh immer eng mit Jane, seit der "Jane III", verbunden war.
Als erstes wurde der "Euro-Pop-Sound" über Bord geworfen, das mir gut gefiel, denn so klang die Band wieder mehr nach Jane, und weniger nach was auch immer.

Klaus Hess wurde trickigerweise auch mit verewigt, allerdings nur mit einem neuen Solostück seiner "Mother Jane". Das war Bandpolitisch notwendig, denn "Jane" ohne einen Namenzusatz stand schließlich auf dem Cover, und so sollte das neue Wirgefühl auch wirken.

"Dangerous Game" von Klaus Hess war für mich zumindest eine richtig gute Nummer. Warum aber nur ein Stück von den "Mothers" untergebracht wurde, ist mir immer noch ein Rätsel, zumal die Studioversion "Together We Stand" aus der Zeit ein echter Highlight ist, und unbedingt der Scheibe gut getan hätte.

"Peters Jane" hingegen zitierten nur sich selber. "Feelings" war schon ein bezauberndes Stück, aber das wars auch schon. "Be To See" war schon allseits bekannt, obwohl ich hier "Klaus Walz" an der Gitarre sehr stark finde, und er es verstand dem Track noch einen draufzusetzen.

Die Outakes von 1979 waren schön zu entdecken. Wäre mir aber lieber gewesen wenn sie Klaus Hess neu eingesungen hätte, um noch näher an das "Sign No 9" Feeling ranzukommen.

Die beiden "Live" Bonustracks brauchte niemand. Aber irgendwie mußte man die Scheibe ja voll kriegen.

Schade, es sollte alles wie ein echtes neues Jane-Werk für die Fans wirken. Was allerdings hängen blieb, war das Gefühl einer Ansammlung lauter Outtakes, die es zum größten Teil auch waren. Halt eine Fundgrube für die alten Fans. Aber ein Neuanfang???
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boernix 
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Betreff: Re: Genuine  -  Gepostet: 18.08.2008 - 10:55 Uhr  -  
@ leo: Das ansprechende Cover hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Es ist irgendwie für mich zwar auch sowas wie ein Neustart, aber vor allem kein normales Album. Neue Versionen und Rarietäten halt. Für mich ist das Album zufriedenstellend, wenn auch nicht wirklich ein neues Album. Missen möchte ich es wegen einiger wirklich guter Songs jedenfalls nicht.
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leo 
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Betreff: Re: Genuine  -  Gepostet: 18.08.2008 - 11:01 Uhr  -  
Ja, geht mir auch so.
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